Ein Ashram entsteht

Von der KITA zum Ashram ...

Am 3. Mai 2014 wurde in Dresden der Verein Gaiatreeschool e.V. gegründet. Zehn Mitglieder hat der neu gegründete Verein. 

Seit 15. April 2016 gibt es ein deutsches Gaiatree Yoga & Vipassana Zentrum in Zittau Ortsteil Hartau.  Im Frühjahr 2016 wurde das Gebäude an den Gaiatreeschool e.V. übergeben.

Auszüge aus den Worten von Mike Wohne zur Geburt und des Heranwachsens des Ashrams: "Lange Zeit habe ich es mir nicht getraut das ehemalige Verwaltungsgebäude der Grube  und den späteren hartauer Kindergarten als ASHRAM – eine Lebensgemeinschaft von Menschen im Geiste des YOGA, zu bezeichnen. In meinem Herzen war er es vom ersten Tag an. Dieser einmalige Ort ist in den zurückliegenden Jahren mit uns gewachsen. WIR sind mit ihm gewachsen" (September 2020)

 

Seit dem hat sich nicht nur die Nutzung sondern auch das Haus verändert und ist gewachsen.  Umfassende Sanierungsarbeiten wurden während der Conoa-Zeit durchgeführt. Insgesamt wurden knapp 50.000 Euro in den Um- und Ausbau investiert.

 Auf einer Gesamtfläche von 4000 m² bewirtschaften wir ein Gebäude mit insgesamt 600 m² Grundfläche. Der untere Teil steht uns als Gaiatreeschool e.V.  mit seinen Yogaräumlichkeiten zur Verfügung. Der obere Teil war zu Begin noch an den Kinder und Aktivspielplatz e.V. vermietet, welcher Angebote in der Kinder- und Jugendhilfe machte und eine kleine Farm mit Ziegen, Kaninchen und einem Hängebauchschwein betrieb. Hiernach stellten wir die Räumlichkeiten dem  Kraut & Rüben e.V. zur Verfügung, welcher  einen kleinen Laden für regionale und biologische Produktebetrieb und Umweltprojekte mit Kindern organisierte.

Später übernahmen wir die Räumlichkeiten und konnten so Vermietungsangebote und Retreats erweitert anbieten.  

Neben den Yogastunden konnte das weitere Angebot immer umfangreicher ausgebaut werden. In der Tradition von Shivananda wurden durch Mike Wohne künftige Yogalehrer ausgebildet, die heute die Kurse organisieren und leiten. Die Ausbildung umfasste sechs Wochenendworkshops, die jeweils von Freitag bis Sonntag dauern, sowie eine zweiwöchige Intensivausbildung in den bestehenden Zentren des Gaiatree-Vereins. Ein Teil der umfassenden Ausbildung konnte in Indien und Thailand absolviert werden, sodass auch Einblicke in langjährige Ashramtätigkeit gegeben werden konnten.

 

Auch geführte Yogareisen nach Asien bot Mike Wohne für Interessierte an.

Die Verbundenheit mit der indischen Kultur und den Menschen zeigte sich auch in dem sozialen Engagement. Langjährig widmeten Mike Wohne und seine Frau Anke Wohne viel Kraft und Hingabe der Unterstützung in der Verbesserung der Bildung in indischen Schulen in Orissa, einem abgelegenen Landstrich in Nord-West-Indien. Mit persönlichem Engagement Vorort und vielen Spenden von Freunden, Bekannten, Interessierten und Helfenden konnte eine Schule in Orissa aufgebaut werden. Zudem wurde die komplette Ausbildung und das Studium von Shasi finanziert, sodass das Schulkonzept auch nachhaltig aufrecht erhalten werden konnte.

Ein weiterer wichtiger Aspekt des Bestrebens von Mike Wohne war die Bildung und Förderung der Kinder und Jugendlichen in unserer Region. Mit Angeboten wie "Mit Ganesha auf Reisen" brache Mike Wohne ferne Länder und Kulturen ganz nah zu den Zuhörern. Meditation in der Schule sei eine wertvolle Technik zur Schulung der Konzentration. Und darum dreht sich schließlich alles.

Auch die interkulturellen Beziehungen, mit unseren Nachbarn aus Tschechien und Polen wurden immer wieder in Gemeinschaftsprojekten gestärkt und ausgebaut. "Die internationale und interkulturelle Gemeinschaft zu fördern, haben sich Mike Wohne und die anderen Mitglieder des Gaiatreeschool- Verein zum Ziel gesetzt. Das ist in seinen Augen eine der großen Herausforderungen der Zukunft. „Auch nach so vielen Jahren des friedlichen Zusammenlebens mit unseren Nachbarn Tschechiens und Polens sind die Barrieren und Hindernisse noch immer größer als das Verbindende“, findet der 52-Jährige."
 (von Jan Lange, Sächsische Zeitung vom 30. Dezember 2015)

Bis 2024 entstand unter der spirituellen Führung von Mike Wohne ein lebendiger Ashram in der Tradition von Swami Shivananda.   


 

Mike Wohne, 
der Gründer, 
Lehrer Guru und Vater *

Das Ziel des YOGA ist: „… das zur Ruhe kommen der Gedanken im Geist“ (aus Yoga Sutra I.2.).

 

Mike Narada Wohne – Gründer der SCHKOLA und des Birkenhof-Ashrams

Frühes Leben und Ausbildung

​Mike Narada Wohne wurde am 25. November 1963 in Guben geboren. Nach seinem Abitur leistete er den Wehrdienst ab und lernte zu dieser Zeit seine spätere Frau Anke kennen. 1984 begann er sein Studium für Lehramt in Mathematik und Geografie in Dresden. Ein Jahr später kam er der Liebe wegen nach Halle. 1986 wurde er Vatereiner Tochter. Schon zu dieser Zeit engagierte er sich politisch und sozial. Er schloss das Studium mit einem Diplom ab und arbeitete anschließend  als Lehrer und stellvertretender Schulleiter.

Die Gründung der SCHKOLA

Im Jahr 1993 gründete er gemeinsam mit Gerhard Sperling und Mario Heinke den den PEZ-Schultägerverein. Zunächst stieß die Idee einer freien Schule auf viel Skepsis. Trotzdem konnte Mike Wohne Unterstützer gewinnen um das Konzept einer gemeinsamen Schule mit Lehrern, Eltern und Schülern zu entwickeln. 

Die SCHKOLA wurde schließlich in Jonsdorf in der Oberlausitz gegründet. Sie erlangte überregionale Anerkennung und zog viele Menschen an. In den Folgejahren entstanden unter dem Mitwirken von Mike Wohne neben der Mittelschule in Jonsdorf, die Grundschulen und Hartau und Ostritz, sowie ein Gymnasium in Ebersbach. 2003 zog er sich aus der leitung zurückund übergab dies an seine Nachfolger.

Der Weg zum Birkenhof-Ashram

 Nach dem ersten längeren Auslandsaufenthalt mit seiner Frau Anke Wohne entschied sie sichMike Wohne für eine Umorientierung in seinem Leben. Während dem Aufenthalt in Auroville, einem Projektort in Süd-Ost-Indien entdeckte er die Liebe zum Yoga, es sollte seinen neueen Lebensinhalt bilden. Seine erste Yogalehrer-Ausbildung führte er bei Yoga vidya und Yogi Hari durch. Viele Aufenthalte und  AUsbildungsschritte auf der ganzen Welt folgten. Im Verlauf kompetierte er seine Ausbildung durch die Yoga-Therapie. Durch das fortbestehende Bestreben Wissen weiterzugeben entscheid sich Mike Wohne zum Aufbau eines Ashrams in der Oberlausitz, sodass 2015 der Verein gegründet  und 2016 das Ashramgebäude gepachtet wurde. 

In letzten Jahren seines Lebens widmete er sich ganz der Weitergabe seines Wissens im Bereich Yoga und Meditation. Der Ashram diente als Meditationszentrum und war ein Ort, um seine Erfahrungen und sein Wissen weiterzugeben. 

Am 27.05.2024 verstarb Mike Wohne ganz plötzlich. Sein Vermächtnis wollen wir weiter führen und weiter entwickeln, sodass der Funke des Wissens weiter gegeben werden kann. 
 

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